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08.11.2021

Krankenhaus-Ampel steht auf Rot

Weitere Verschärfungen ab Dienstag, 9. November 2021

München. Die Krankenhaus-Ampel in Bayern steht auf Rot. Mehr als 600 COVID-19-Patienten liegen auf den Intensivstationen, die meisten davon laut Gesundheitsministerium ungeimpft.

Ab Dienstag, 9. November 2021 gelten deshalb in Bayern weitere, noch schärfere Maßnahmen.

Im Wesentlichen bedeutet das:

3G am Arbeitsplatz und bei 10 oder mehr Beschäftigten regelmäßig Tests bei Kontakt mit anderen Personen
3G plus für Gastronomie und körpernahe Dienstleistungen (z.B. Frisör)
2G ausgeweitet auf Veranstaltungen, Kultur und Sportveranstaltungen sowie Fitnessstudio
FFP2-Maskenpflicht

Meldung aus dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

In einer Mitteilung informiert das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, dass ab dem 9. November viele Einrichtungen und Veranstaltungen nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich sind. Der Freistaat schaltet in vielen Bereichen auf 2G um und wird prüfen, ob die 2G-Regelung noch ausgeweitet werden muss. Ausgenommen sind aktuell die Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus, der Zugang ist für Ungeimpfte mit PCR-Tests möglich. In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archiven gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G). Für den Handel, den öffentliche Personennah- und -fernverkehr sowie für die Schülerbeförderung gelten keine Einschränkungen. Zudem wird geprüft, ob darüber hinaus Härten für Kinder und Jugendliche abgefedert werden können.

Die rote Ampelstufe greift auch in das Berufsleben ein. Für Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten einschließlich des Inhabers gilt für alle ungeimpften und nicht genesenen Beschäftigten und Inhaber, die nicht bereits anderweitig 3G-Zutrittsregelungen unterliegen und während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen), dass sie im Hinblick auf den Zutritt zu geschlossenen Räumen zwei Mal pro Woche einen Schnelltest machen müssen. Infektionen werden auch im Büro weitergetragen. "Mit einem verschärften Testregime schützen wir nicht nur die Menschen und das Gesundheitswesen, sondern auch die Wirtschaft – Infektionen führen nicht nur zu Behandlungskosten, Krankenhausaufenthalten oder gar Tod, sondern belasten Unternehmen, wenn Arbeitnehmer in Quarantäne müssen oder lange wegen einer Erkrankung ausfallen“, heißt es aus dem Ministerium.

Auftrund der steigenden Zahlen und hohen Infektionswerte appelliert der bayerische Gesundheitsminister an jeden einzelnen Menschen: "Tragen Sie dazu bei, dass die Lage nicht weiter eskaliert. Das Gesundheitssystem steht vor der Überlastung. Jeder Mensch in Bayern kann dazu beitragen, mit vorsichtigem Verhalten und der Bereitschaft zur zeitnahen Impfung."

Ausführliche Erklärungen zur roten Ampel (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)
Veranstaltungen und Einrichtungen, die bisher nach 3G zugänglich waren

Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die sonst nach 3G-Regeln zugänglich sind, sind dann nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Innerhalb dieser Bereiche bestehen die Rechtsfolgen, die für normales 2G gelten. Ausgenommen hiervon sind die Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus.

In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).
Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigen

Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt) gilt in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten im Falle der roten Stufe außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen).

Das gilt allerdings nicht für den Handel und den ÖPNV.

Wann springt die Ampel wieder auf Gelb?

Damit die Ampel von Rot auf Gelb umschaltet, muss der Grenzwert von bayernweit 600 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen mindestens 3 Tage in Folge unterschritten werden. Nach Bekanntmachung durch das Bayersiche Staatsministerium für Gesundheit und Pflege werden am darauffolgenden Tag die Regeln etwas gelockert.

In Corona-Hotspots bleiben die strengeren Beschränkungen jedoch auch dann in Kraft, wenn die Ampel bayernweit wieder auf Gelb springt. Hotspots sind in Bayern Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wurde und mindestens 80 Prozent der Intensivbetten ausgelastet sind.

Quelle: Lkr. Am-Sul

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